Thomas Müller (Peter Wanner)  

Nach seiner Ausbildung an der Schauspielschule Zürich (2000-2004) war er bis 2006 Ensemblemitglied am Berliner Maxim Gorki Theater, wo er unter anderem mit den Regisseuren Stephan Müller, Joachim Meyerhoff und Bruno Cathomas zusammenarbeitete. Danach war er als freier Schauspieler in Saarbrücken und Berlin aktiv. An der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin spielte er zuletzt in „el perro cubano" unter der Regie von Carolin Mylord und Andreas Deinert. Seit 2008 ist er im Ensemble des Theater Neumarkt, Zürich, wo er unter anderem für Christoph Schlingensief und Barbara Weber auf der Bühne stand.

Ilona Markarova (Irina Reskova)

Ilona Markarova wurde 1975 in Georgien geboren. In Tbilisi besuchte sie das Konservatorium, danach zog sie nach Sankt Petersburg, wo sie von 1997 bis 2002 die St. Petersburger Akademie für Schauspielkunst SPBGATI absolvierte. In der Folge war sie in Stücken zu sehen wie „la Venexiana" Regie: M. Gruzdov- Valeria, „Antigone" Regie: A Prikotenko- Ismene, "Madame V." Regie: G. Di Capua, „Wet wedding" Theater Akhe, Regie Max Issaev und Pavel Semchenko-Braut, „Eurotrash", Regie: Ilona Markarova, Andreij Sisintzev. Mit dem Italo-schweizer Giuliano Di Capua gründete sie 2008 das Teatro di Capua in St. Petersburg, wo sie in „Maria de Buenos Aires", „The Vagina Monologues" und in diesem Jahr in „Medea.Episoden" spielte (alle Regie: G. Di Capua). Daneben arbeitete Ilona als Moderatorin an verschiedenen Fernsehsendern und stand für Regisseure wie Aleksandr Sokurov („Russian Ark", 2002) oder Rustam Khamdamov vor der Kamera.

Margrit Läubli (Gertrud)

Nach einer Ballettausbildung am Zürcher Opernhaus war sie erst Mitglied des Cabaret Cornichon, dann des Cabaret Fédéral. Zudem wirkte sie als Schauspielerin in Spielfilmen mit und arbeitete als Fotomodell auf dem Laufsteg und in der Werbung. 1956 heiratete sie César Keiser. Das Ehepaar hat zwei Söhne, Lorenz (*1959) und Mathis (* 1958). Ab 1962 traten César Keiser und Margrit Läubli gemeinsam in eigenen Cabaret-Produktionen auf. 1990 erhielten Läubli und Keiser den grossen Cornichon-Preis der Oltner Cabarettage, 1999 den Salzburger Ehren-Stier in Leipzig, 2004 den Ehren-Prix Walo der Show-Szene Schweiz für ihr Lebenswerk.

 

Laura de Weck (Sabine)

Laura de Weck wurde 1981 geboren und ist Schauspielerin und Bühnenautorin.

Die Tochter des Publizisten Roger de Weck wuchs in Paris, Hamburg und Zürich auf. Seit dem Abschluss des Schauspielstudiums an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich im Jahr 2005 ist sie freie Autorin und seit der Spielzeit 2007/2008 Mitglied im Ensemble des Jungen Schauspielhaus Hamburg. Ihr erstes Stück, „Lieblingsmenschen", hatte am 29. März 2007 am Theater Basel Premiere. Ihr zweites Stück „SumSum" stand bei den St. Galler Autorentagen im Finale und wurde im Mai 2008 am Theater Chur uraufgeführt.

Auszeichnungen

2004
Ensemble- und Publikumspreis des Theatertreffens deutschsprachiger Schauspielschulen

2003
Förderpreis der Friedl-Wald-Stiftung für Schauspielstudenten